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1981
Im Bereich der Wuppertaler Schulen beginnt das Jahr 1981 mit einem Streit zwischen Schulausschuss und Rechnungsprüfungsamt. Dabei geht es um die Beschaffung der Schulbücher. Während der Schulausschuss mit einem Rabatt von 13%, den die Wuppertaler Buchhändler gewähren zufrieden ist, sieht das RPA größere Einsparungsmöglichkeiten (Bericht in WZ 14.2.81). Für unsere Schule beginnt das Jahr damit, dass wir zwei neue Kolleginnen begrüßen können. Dies sind Frau Wenner und Frau Morschel. Die Neuanmeldungen im Februar belaufen sich auf 166 Kinderaus 26 abgebenden Grundschulen. Leider können wir nur 99 Kinder aufnehmen und verweisen die anderen an die Realschulen Leimbach und Hohenstein.
Zum ersten mal führen wir in diesem Jahr ein Schülerbetriebspraktikun durch. Frau Billerbeck, Frau Pfeiffer und die Herren Braken und Kaczmarek hatten die Organisation übernommen. Die Resonanz bei 97 Schülern der Klassen 9 war durchweg positiv.
Mit dem Jahr 1981 hat unsere Schule den ersten Entlassjahrgang 10. Die drei 10. Klassen führen im März und April ihre Abschlussfahrt durch, die sie nach St. Etienne in Frankreich, Mayen in der EIfel und nach Oberammergau zum Schilaufen führt. Die Chronik vermerkt hierzu. ”Drei Arten von Abschlussfahrten wurden damit erprobt. Alle drei Klassen waren begeistert”.
Natürlich darf auch das Gebäude in der Chronik dieses Jahres nicht fehlen. Es gibt wieder einmal Streit zwischen der Verwaltung und dem Rat der Stadt. Diesmal geht es um eine Außentreppe, die den Zugang zu den Tribünen der Sporthalle von außen ermöglichen soll. Eine Lösung, die Jahre später gebaut wird, da ein Fluchtweg nötig wird.

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WZ 6.3.81

Neben den allgegenwärtigen Streitigkeiten um das Gebäude tritt im Frühjahr 81ein weiteres Problem im Schulzentrum auf. Das Gymnasium wir immer wieder Ziel von Vandalen und Einbrechern. Die WZ titelt am 18.2. “Im Schulzentrum Ost idt die Polizei Dauergast”. Einen Höhepunkt findet die Einbruchserie am 22. Februar, als Einbrecher im Lehrerzimmer 50 Schrankfächer aufbrechen und den Raum verwüsten. Zu dieser Zeit kommt die Diskussion um einen Zaun um das Gelände auf. Aber auch hier dauert es noch 2 Jahrzehnte, bis die Verantwortlichen diesen Zaun bauen werden.
In der Realschule rückt die Entlassung der 10. Klassen immer näher und am 30. Mai wird ein Sport- und Tanzfest gefeiert. Am Nachmittag führen verschiedene Gruppen aus allen Klassen sportliche Wettkämpfe durch und zeigen verschiedene Spiele und Tänze. Für den Abend hat der Schulverein ein Tanzfest organisiert.

Zu diesem Fest stiften die Eltern ein kaltes Buffet. Zu Livemusik tanzen Eltern, Schüler und Lehrer bis ein Uhr früh.
Am 24. Juni findet für die 7. Klassen eine Autorenlesung statt. Frau Pfeiffer und Frau Billerbeck  haben Schriftsteller V. Degener eingeladen und mit den Schülern sein Buch “Geht’s uns was an?” vorbereitet. Die Schüler diskutieren lebhaft die dargestellt Problematik.
Am 8. Juli ist es endlich so weit. Wir entlassen unseren ersten 10. Jahrgang.

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Allen 102 Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs erhalten den angestrebten Realschulabschluss, 45 von ihnen erhalten den Qualifikationsabschluss, der den Besuch der gymnasialen Oberstufe ermöglicht.
Was sonst noch passiert, bis zum Schuljahrsende? Nun, unsere “Kunst am Bau” stürzt außerhalb der Unterrichtszeit ab, da der Fuß abbricht. Die Kugel rollt den Berg richtung Allwetterplatz hinab. Unsere Kugel hielt gerade einmal anderthalb Jahre.
Mit dem letzten Schultag, 22. Juli, Zählt unsere Schule noch 664 Schülerinnen und Schüler.

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