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Das Publikum strömte, geleitet von barock kostümierten Schülerinnen und Kolleginnen, in das PZ: immerhin ca. 400 Personen haben die Abende gesehen und waren anschließend einhellig der Meinung, dass alle anderen etwas Hervorragendes verpasst hätten! Im Stile des 18. Jahrhunderts gekleidet grüßte der Moderator Herr Jäkel freundlich, aber doch majestätisch auf seinem Weg durch den Raum die Gäste, gefolgt von einer Eskorte aus Blechbläsern (des Sinfonieorchesters Wuppertal, SOW) und Trommlern aus der Rhythmus-EG-Gruppe der Jahrgangsstufe 7, die gemeinsam eine feurige Melodie von John Playford intonierten.
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Der anschließende Programmteil erfreute Augen und Ohren: Mädchen der Klassen 8 und 6 begeisterten in wunderbarer Abendtoilette (Kostüme der Wuppertaler Bühnen) mit einem anmutigen und konzentrierten feierlichen Menuett, sensibel begleitet vom Barockensemble des SOW. Trainiert wurden die Schülerinnen von unserer Kollegin Frau Rittershaus und Frau Riewe, der Konzertpädagogin des SOW. Das Sommergewitter aus den „Quattro Stagioni“ des Antonio Vivaldi schloss sich mit mächtigen Donnerklängen aus der Rhythmusgruppe an. Herr Schacht, Solopauker des SOW und Frau Fröhlich hatten mit den Mädchen und Jungen viele Monate ihren Part einstudiert. Aber was wäre dieses fulminante Stück ohne einen begnadeten Solo-Violinisten wie Nikolai Mintchev, den Konzertmeister des SOW, der trotz heftiger Erkrankung seine Aufgabe virtuos erfüllte und einmal mehr deutlich machte, dass Geigenspiel etwas Leidenschaftliches und Lebendiges sein kann! Als dann noch die Mitglieder der Schulband (Gitarristen, Sängerinnen, Keyboarder) unter der Leitung von Herrn Müller in einem Medley anschaulich zeigten, dass barockmusikalische Elemente, wie z. B. bestimmte Bass-Melodieverläufe, bis in die jüngste Zeit hinein immer wieder für Hits sorgen, sprang der Funke endgültig über, und ja: das PZ rockte den Barock! Die gekonnte Darbietung des bekannten Pachelbel-Kanons als Zusammenarbeit zwischen der Gitarren-AG, einem Schüler der Klasse 10 und zwei Geigern des SOW rundete diesen Programmteil ab. Zwei Tanzgruppen und ein akrobatischer Solist aus den Reihen der Klassen 6, 7 und 8 zeigten dann noch zur Verblüffung aller, dass sich Jump-Style nicht nur mit Techno- oder Disco-Musik vertragen, sondern auch mit Kompositionen des sonst eher an ehrwürdigen Plätzen und in dezenten Zusammenhängen zitierten Johann Sebastian Bach: Die „Badinerie“, in forciertem Tempo vom Barockensemble des SOW gespielt, erwies sich als perfekte Grundlage für die atemberaubenden Sprünge der Tänzer. Der Flötist Udo Mertens, auf dessen ursprüngliches Engagement die Partnerschaft des SOW mit der MPR übrigens zurückgeht, spielte das Solo und war zum Erstaunen aller am Schluss noch nicht einmal außer Atem! Nach der Pause strapazierten zwei Schüler aus den Klassen 5 und 7 die Lachmuskeln des Publikums mit einem Text in Wuppertaler Mundart. Sätze wie: „Dat geht mich nich mit dich!“ standen dann auch in wunderbarem Kontrast zu der zwar modernisierten, aber immer noch hochsprachlichen Fassung der Komödie „Der eingebildete Kranke“ , das die Theater-AG einstudiert hatte. Hier zeigte sich, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern funktionieren kann: Frau Schandelle und Frau Krah hatten es in fast einjähriger Vorbereitung geschafft, die Mitwirkenden für das Stück, seinen Charme und seine eigenwilligen Charaktere zu begeistern. Die Zwischenmusiken wurden wieder dargeboten von den Musikern des SOW: Die Werke stammten diesmal aus der Feder von Jean Baptiste Lully, dem Hofkomponisten von Ludwig dem XIV., an dessen Theater 1680 der „Eingebildete Kranke“ auch uraufgeführt worden war.
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Selbstevaluation in Schulen (SEIS) durchgeführt im Herbst 2008 in der Jahrgangsstufe 8 unserer Schule Zusammenfassende Darstellung des Auswertungsberichtes: Positiv ist an erster Stelle aufzuzeigen, dass bei allen befragten Gruppen ein hoher Zufriedenheitsgrad mit der Schule besteht. Die Prozentzahlen liegen höher als in den Referenzschulen. Der Eindruck eines harmonischen Lehrerkollegiums herrscht vor, ebenso wird das Arbeitsverhältnis zu den sonstigen Mitarbeitern positiv bewertet. Die Arbeit der Schulleitung in der Führungsverantwortung und im Qualitätsmanagement sowie in der Unterrichtsorganisation wird als gut bezeichnet. Etwa zwei Drittel der Schüler erklären, dass die Schule ihnen geholfen habe, ihre eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und auch zu lernen, mit anderen gut auszukommen. Dass diese Hilfen notwendig weitergeführt und weiterentwickelt werden müssen, zeigen die Untersuchungen bei den Fragen an die Schüler zu Fachkompetenzen (Einschätzung der eigenen Fähigkeiten in bestimmten Fächern), zur personalen Kompetenz (Vertrauen in eigene Fähigkeiten, miteinander lernen, sich selbst Ziele zu setzen, die Meinung anderer zu respektieren) und zu Lern u. Methodenkompetenz (z.B. Verbesserung der eigenständigen Aufgabenbewältigung). In der Lehrerschaft gilt die Verbindlichkeit von Absprachen als sehr hoch, gewünscht werden eine stärkere Teamarbeit und der Austausch über Fortbildungsinhalte. Die Lehrer fühlen sich stark belastet, nehmen aber auch wahr, dass ihre Wünsche beim Unterrichtseinsatz weit möglichst berücksichtigt werden und dass der Einsatz im fachfremden Unterricht gering ist. Die Fortbildungsplanung muss stärker systematisiert werden. Positiv gesehen wird auch ein hohes Mitspracherecht der Lehrer. Bezüglich der Schulprogrammarbeit allerdings fühlen sich einige Lehrer zu wenig eingebunden. Projektarbeit, Schulprogrammarbeit und Arbeiten in der Schulentwicklung müssen intensiviert werden. Eltern fühlen sich über die Schulprogrammarbeit ausreichend informiert und eingebunden, bei den Schülern herrscht hier eine eher gering wahrgenommene Einbindung vor. Im Rahmen der Berufswahlvorbereitung erwarten alle Gruppen, dass möglichst genaue Aussagen über die Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schüler erfolgen müssen. Anmerkung: das erstmals durchgeführte Kompetenzcheck Verfahren wird hier greifen, ist in der Untersuchung aber noch nicht berücksichtigt.
Durchweg positive Bewertungen erhalten die Fragen nach der fachlichen und didaktischen Gestaltung von Lernen im Unterricht, bemängelt wird hier von Schülern lediglich, dass außerschulische Lernorte zu wenig besucht werden. Positiv gesehen werden auch die Kooperationen mit anderen Partnern, wobei die Schüler stärker eingebunden werden wollen. Schüler, Eltern und Lehrer arbeiten gut in den Mitwirkungsgremien zusammen, die Arbeit in den Fachkonferenzen findet hohe Akzeptanz. Thematische Elternabende werden positiv gesehen. Weniger positiv gesehen wird die Schule als einladender Lebensraum. Bemängelt werden das optische Erscheinungsbild und die Aufenthaltsmöglichkeiten. Positiv hervorgehoben wird aber, dass die Schulgemeinde unsere Schule als sicheren Raum empfindet. Der Schule wird seitens der Eltern ein recht hohes Leistungsniveau bestätigt, die Grundsätze zur Leistungsbewertung sind einsichtig. Die Lernatmosphäre wird von Schülern und Lehrern als recht positiv bewertet, bei den Unterrichtsstörungen antworten die Lehrer zufriedener als die Schüler. Die Schüler wünschen sich, dass die Lehrer neben dem reinen Unterrichtsgeschehen mehr Zeit für sie haben. Forderungen nach stärkeren individuellen Förderungen sind aus den Antworten offenbar, ebenso wie der Wunsch der Stärkung von selbstbestimmtem und selbstgesteuertem Lernen. Die Kinder fordern stärkeren Einsatz von neuen Medien, der gleichzeitig auch stärkere Berücksichtigung des Alltagslernens und der Vermittlung von Alltagskompetenzen. Am Gesamtbild der Schule, auch im Vergleich zu Referenzschulen, empfanden alle Beteiligten an der Schule eine hohe gegenseitige Wertschätzung und ein positives soziales Klima.
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Hier nun ein Auszug des Schreibens aus dem Ministerium:
Ministerium für Schule und Welterbildung NRW, 40190 Düsseldorf MaxPlanckRealschule i.Schulzentrum Ost MaxPlanckStraße 10 42277 Wuppertal
Auszeichnung Ihrer Schule für herausragende Ergebnisse bei den Lernstandserhebungen 2008 Sehr sehr geehrter Schulleiter,
die Schülerinnen und Schüler Ihrer Schule haben bei den Lernstandserhebungen 2008 im Vergleich zu Schulen mit ähnlichen Standortbedingungen herausragende Ergebnisse erzielt. Ihre Schule gehört damit zu den erfolgreichsten Schulen in ganz Nordrhein Westfalen. Zu diesem besonderen Erfolg möchte ich den Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften sowie den Eltern, aber auch Ihnen und der gesamten Schulleitung ganz herzlich gratulieren. Herausragenden Leistungen Von Schülerinnen und Schülern liegt ein gutes Zusammenspiel von allen an Schule Beteiligten zugrunde, insbesondere sind sie jedoch das Ergebnis eines guten Unterrichts und der erfolgreichen Arbeit der Lehrkräfte. Deshalb möchte ich diese Auszeichnung zum Anlass nehmen, mich für das Engagement und den Einsatz bei allen Kolleginnen und Kollegen Ihrer Schule sehr herzlich zu bedanken. In diesem Sinne betrachten Sie bitte die beigefügte Urkunde als Zeichen meiner besonderen Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit an Ihrer Schule. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Kollegium für die künftige Arbeit auch weiterhin alles Gute und viel Erfolg. Mit freundlichen Grüßen Barbara Sommer
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Wir sind in der Meininger Straße angekommen. 03.07.2009 Wer hat das in der letzten Ferienwoche geglaubt? Niemand konnte die große Zahl der Handwerker zählen, die noch am letzten Freitag die Bodenbeläge im Neubau gelegt haben, elektrische Anschlüsse installiert und die Wasserversorgung sichergestellt haben. Bis zum Sonntag wurde gewerkelt und eine Reinigungsfirma tat ihr Bestes. Pünktlich zum Schuljahresbeginn ist der Unterricht angelaufen, (fast) alles ist fertig und die Schüler und Lehrerschaft nimmt die Schulgebäude in der Meininger Straße in Besitz. Die Schule freut sich vor allem über den naturwissenschaftlichen Trakt mit seiner neuen Ausstattung, die allen unterschiedlichen Erfordernissen gerecht wird. Zuhause fühlen sich die Kinder auch im "Containerbau", der mit gut ausgestatteten und geräumigen Klassenräumen aufwartet. Die Schule möchte sich an dieser Stelle bedanken bei den zuständigen Dienststellen der Stadt, vor allem beim Stadtbetrieb Schulen und dem Gebäudemanagement. In vielen Zusatzstunden haben die verantwortlichen Planer und die Handwerker Sorge getragen, dass die Schule pünktlich für den Unterrichtsbeginn nach den Ferien fertiggestellt werden konnte. Eigenlob hört man zwar selten gerne, aber gesagt werden muss es an dieser Stelle auch. Ohne den Zeit und Körpereinsatz von Schulleitung, deren Sommerferien gewaltig gekürzt waren, und Kollegium, wäre der Umzug in dieser Form nicht möglich gewesen. Ebenso gilt unser Dank den vielen Schülerinnen und Schülern, die tatkräftig beim Umzug mitgeholfen haben, sei es beim Packen der Umzugskartons oder beim Auspacken und Einräumen der Materialien. Danke! Dank gebührt aber auch den Wuppertaler Stadtwerken, die unserer Bitte um Sicherstellung des Bustransportes in vollem Maße entsprochen haben. Bei allen Damen und Herren, die uns in unserer Sorge um den Auslagerungsstandort mit Rat und Tat unterstützt haben, bedanken sich die Schulleitung, das Kollegium, die Schüler und Elternschaft.Der neue vorübergehende Standort wird die gute pädagogische Arbeit der Max-Planck-Realschule in keiner Weise einschränken. Dennoch freuen wir uns natürlich auf unser neues Gebäude, das wir 2012 im Schulzentrum Ost beziehen können.
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