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Sinfonie Orchester Wuppertal Das Sinfonieorchester Wuppertal ist mit seinen 88 Musikerinnen und Musikern als A-Orchester klassifiziert. Seit 2004/05 wird es von Generalmusikdirektor Toshiyuki Kamioka geleitet und hat sich in dieser Zeit musikalisch und technisch enorm entwickelt.
Das Sinfonieorchester Wuppertal kann auf ein fast 150-jähriges Bestehen zurückblicken, wenn man die Gründung der Elberfelder Kapelle im 19. Jahrhundert als dessen Ursprung betrachtet. Schon früh gaben große Künstler wie Clara Schumann, Johannes Brahms und Max Bruch dem Orchester die Ehre. Viele große Dirigenten begannen in Wuppertal ihre musikalische Laufbahn – darunter Erich Kleiber, Otto Klemperer und Hans Weisbach.
Seit über einem Jahrhundert spielt das Sinfonieorchester in der Historischen Stadthalle am Johannisberg. Sie zählt als Glanzstück des Jugendstils zu den besten Konzertsälen Europas und bietet eine bemerkenswerte Akustik. Hier finden pro Saison mit den Sinfonie-, Chor-, Kammer- und verschiedenen Sonderkonzerten über 40 Veranstaltungen des Sinfonieorchesters Wuppertal statt.
Regelmäßig spielen die Wuppertaler auch im In- und Ausland. Sie gastierten unter anderem in Paris, Breslau, Turin, Rom und Mailand. 2007 fand ein gefeierter Auftritt gemeinsam mit dem Weltklasse-Saxophonisten Branford Marsalis beim Ravello-Festival statt. Außerdem führte eine äußerst erfolgreiche Tournee nach Japan – mit ausverkauften Konzerten in Tsukuba, Tokio und Yokohama. Im Rahmen dieser Tournee entstanden zwei neue CDs: Tschaikowskys Pathétique und Bruckners 7. Sinfonie. Musikalisches Neuland betrat man mit Aufnahmen von Filmmusik aus der Werkstatt von Hans Zimmer: Im August 2007 wurde Musik für den Hollywood-Animationsfilm Der kleine Dodo eingespielt.
Außerdem widmet sich das Sinfonieorchester Wuppertal mit großem Einsatz der jungen Generation von Konzertbesuchern. Neben den Schul- und Familienkonzerten werden projektbezogene Workshops mit Musikern und Lehrern sowie Besuche in den Schulen organisiert. Und es gibt das Schulkonzert-Projekt. Die Idee dahinter: Profis und Laien proben und spielen gemeinsam.
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